Mit 7,94s über 60m lief Graciete im Vorlauf nicht nur eine neue Bestleistung. Sie unterbot damit auch zum ersten Mal die magische Schallmauer von 8 Sekunden. Im Finale konnte sie diese noch einmal auf 7,91s verbessern und lag damit fast zwei Zehntel Sekunden vor der Zweitplatzierten. Das ist gemessen an der sogenannten Kurzdistanz im Sprint ein ziemlich großer Vorsprung.
"Ohne ein Spezielles Training war das eine wirklich exzellente Zeit. Sie ist zur Zeit noch im Grundlagentraining und hat noch keine Starts oder ein besonderes Schnelligkeitstraining gemacht. Am nächsten Wochenende wir sie dann über die 60m Hürden bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund starten. Hier läuft sie in der neuen Altersklasse zum ersten Mal einen längeren Hürdenabstand, der Ihr mit dieser Geschwindigkeit entgegenkommen sollte. Darum freuen wir uns auf die Rennen und sind gespannt, was am Ende dabei für eine Finalzeit steht." so Robert Labian als Trainer.
"In der Sommersaison steht dann in der neuen Altersklasse der schwierige Wechsel auf die 100m Sprintstrecke an. Das wird mit den Blockwettkämpfen ihr Saisonschwerpunkt werden." so Stefan Bolz für die Nottulner Trainer.
Von Christian Besse
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